Maschinenbau in Rheinland-Pfalz: Auslandsauftragseingänge sowie Inlands- und Eurozonenumsatz steigen

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Die Auftragseingänge aus dem Ausland sind den vierten Monat in Folge im Dezember zweistellig gestiegen.

Das ist auch deshalb besonders bedeutsam, weil die Auslandsumsätze mit einem Anteil von 65 Prozent am Gesamtumsatz im Maschinenbau in Rheinland-Pfalz besonders gewichtig sind. Die inländischen Auftragseingänge sanken nach zwei Zuwachsmonaten nun wieder um 13 Prozent. 
Die negative knapp zweistellige Bilanz beim Inlandsauftragsindex im Jahr 2020 war zu erwarten und liegt im Rahmen. Bei den Auslandsaufträgen lassen die letzten vier Zuwachsmonate und die kumulierte Bilanz mit +3,3 Prozent positive Aussichten für das 2. Halbjahr 2021 zu (siehe 1. Tabelle und Grafik).

Der Inlandsumsatz der Maschinenbaubetriebe in Rheinland-Pfalz steigt zum zweiten Mal in Folge: im Dezember nun sogar um knapp 21 %. Die Bilanz des Inlandsumsatzes des Krisenjahres 2020 bleibt mit –12 % trotzdem zweistellig negativ. 
Die Auslandsumsätze mit der Eurozone steigen im Dezember erstmals seit Januar 2020 und einem Ausreißer im Juli (+1,9 %) wieder zweistellig um 15,5 %. 
Die Gesamtbilanz beim Umsatz beträgt im Jahr 2020 wenig überraschend kumuliert –13,6 Prozent (siehe 2. Tabelle). Das schlägt auch in der Beschäftigung durch, die weiter um 8,1 Prozent sinkt. 

Die in Rheinland-Pfalz statistisch erfassten 157 Maschinenbaubetriebe mit mehr als 50 Beschäftigten erzielten im Jahr 2020 mit insgesamt etwas über 35.000 Mitarbeitern einen Gesamtumsatz von 8,6 Milliarden Euro, davon 5,6 Milliarden Euro Auslandsumsatz. Der Pro-Kopf-Umsatz sinkt wenig überraschend Im Krisenjahr um 4,9 Prozent.

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