Umsatzrückgänge im Maschinenbau in Rheinland-Pfalz

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Erstmals in diesem Jahr hat das Auftragsvolumen aus dem Ausland im Juli gegenüber dem Vorjahresmonat zugenommen. Trotzdem bleiben die Aussichten sowohl im Inland als auch im Ausland trübe, denn die Auftragsbestände haben sich in den ersten sieben Monaten negativ entwickelt.

Die Maschinenbaubetriebe in Rheinland-Pfalz hatten sechs Jahre lang Umsatzzuwächse zu verzeichnen. Im den ersten sieben Monaten des Jahres 2019 sanken die Umsätze jedoch um 6,9 Prozent. Die Inlandsumsätze und die Umsätze mit der Eurozone sanken zwar nur um 3,4 Prozent bzw. 2,1 Prozent, aber die besonders bedeutsamen Umsätze mit dem sonstigen Ausland drücken durch den Rückgang um 11,8 Prozent das Gesamtergebnis weiterhin stark.
Mit einem Anteil von 42,3 Prozent ist dieser Markt für den rheinland-pfälzischen Maschinenbau bedeutsamer als der Inlandsmarkt mit nur 33,8 Prozent Umsatzanteil.
Trotz der unerfreulichen Umsatzentwicklung stieg die Beschäftigung bis Juli 2019 in den Betrieben moderat um 0,6 Prozent weiter an.

Die in Rheinland-Pfalz statistisch erfassten 160 Maschinenbaubetriebe mit mehr als 50 Beschäftigten erzielten Januar bis Juli 2019 mit insgesamt etwas mehr als 38.000 Mitarbeitern einen Gesamtumsatz von 6,1 Milliarden Euro, davon 4 Milliarden Euro Auslandsumsatz.
Sie haben damit bei der Beschäftigtenzahl einen Anteil von 3,8 Prozent am gesamten deutschen Maschinenbau, bei den Umsätzen sind es 4,4 Prozent.

 

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