Starke Rückgänge bei Inlandsaufträgen im saarländischen Maschinenbau mit Ansage

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Bis September 2019 sind die Auftragseingänge um insgesamt 9,5 Prozent rückläufig, was vor allem an den Inlandsaufträgen lag, während die Auslandsaufträge nur um 2,9 Prozent sanken. Denn bei den Inlandsaufträgen gab es letztes Jahr im September ein Plus von 58,8 Prozent. Insgesamt bleibt der Ausblick aber weiterhin verhalten.

Tabelle 1:

Die saarländischen Maschinenbaubetriebe mussten bis September 2019 darüber hinaus Umsatzverluste von 4,2 Prozent hinnehmen. Dabei ist der Inlandsumsatz mit 6,8 Prozent stärker gesunken, als der Auslandumsatz um 2,1 Prozent. 

Die um 16,3 Prozent rückläufigen Inlandsaufträge lassen für die restlichen drei Monate des Jahres 2019 weiter sinkende Inlandsumsätze erwarten. Das liegt aber eben auch daran, dass es 2018 fast durchgängig zweistellige Auftragszuwächse gab. 

Die Beschäftigtenzahlen sanken um 1,3 Prozent. Die durchschnittliche Betriebsgröße der Maschinenbaubetriebe im Saarland ist mit 416 deutlich höher als im Durchschnitt des deutschen Maschinenbaus mit 264, was sich auch im wesentlich höheren Pro-Kopf-Umsatz mit 226.153 Euro niederschlägt. (siehe Tabelle 2).

Tabelle 2:

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