Nur Euro-Raum läuft gut im saarländischen Maschinenbau

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In den ersten sieben Monaten des Jahres 2019 insgesamt sind die Bestellungen um 8,3 Prozent rückläufig, was vor allem an den Inlandsaufträgen lag, während die Auslandsaufträge nur um 5,1 Prozent sanken (Tabelle 1).

Bis Juli 2019 mussten die saarländischen Maschinenbaubetriebe darüber hinaus Umsatzverluste von 3,4 Prozent hinnehmen. Dabei kam es zu unterschiedlichen Entwicklungen: Während der Inlandsumsatz um 4,9 Prozent sank, legte der Umsatz mit der Eurozone um deutliche 5,5 Prozent zu. Dagegen ging er mit dem sonstigen Ausland um 8,4 Prozent zurück.

Die um 11,9 Prozent rückläufigen Inlandsaufträge lassen für die restlichen fünf Monate des Jahres 2019 weiter sinkende Inlandsumsätze erwarten. Für die Auslandsumsätze im Euro-Raum gibt es Hoffnung, dass die traditionell engen Handelskontakte nach Frankreich weiter für Zuwachs sorgen können.

Die Beschäftigtenzahlen sinken erstmals um 0,5 Prozent. Die durchschnittliche Betriebsgröße der Maschinenbaubetriebe im Saarland ist mit 418 deutlich höher als im Durchschnitt des deutschen Maschinenbaus mit 264, was sich auch im wesentlich höheren Pro-Kopf-Umsatz mit 179.515 Euro niederschlägt. (siehe Tabelle 2).

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