Maschinenbau in Hessen stagniert

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Die hessischen Maschinenbaubetriebe erzielten im 1. Halbjahr nur Stagnation beim Umsatzergebnis.

  • Umsatzzuwächse im 1. Halbjahr 2019 nur im Inland und in Europa
  • Keine guten Konjunkturerwartungen für die 2. Jahreshälfte

Zwar legten die Inlandsumsätze um 6,8 Prozent zu und die Umsätze mit dem Euro-Raum stiegen sogar um 14,4 Prozent. Aber die mit 40,6 Prozent Anteil bedeutsamsten Umsätze mit dem sonstigen Ausland sanken im Vergleich zum Vorjahreshalbjahr um 10,7 Prozent und drückten das Gesamtergebnis auf Stagnation.

Für das 2. Halbjahr 2019 ist keine Besserung in Sicht, da die Auftragseingänge im 1. Halbjahr um insgesamt 9,3 Prozent gesunken sind (Tabelle 1). Zu diesen deutlichen Rückgängen haben wiederum vor allem die Auslandsaufträge (–15,2 Prozent) beigetragen, während die Inlandsaufträge stagnieren.

Die in Hessen statistisch erfassten 233 Maschinenbaubetriebe mit mehr als 50 Beschäftigten erzielten im 1. Halbjahr mit insgesamt etwas mehr als 42.000 Mitarbeitern einen Gesamtumsatz von 4,7 Milliarden Euro, davon 2,9 Milliarden Euro Auslandsumsatz (Tabelle 2). Sie haben damit bei der Beschäftigtenzahl einen Anteil von 4,2 Prozent am gesamten deutschen Maschinenbau, bei den Umsätzen sind es nur 3,9 Prozent.

 

Haben Sie noch Fragen? Dr. Nora Lauterbach, Konjunkturexpertin im VDMA, Landesverband Mitte, Telefon +49 69 6603-1267, Nora.Lauterbach@vdma.org beantwortet sie gern.

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