20. Workshop „Changemanagement“ am 29.05.2018: "Den Letzten beißen die Hunde" – oder können wir auch anders? Wie eine neue Kultur entstehen kann

Nora Lauterbach, VDMA

Wie kann es gelingen, dass unterschiedliche Unternehmen gut zusammenwachsen, so dass ein gutes und vor allem effizientes Zusammenspiel entsteht? Lassen sich die Grenzen von "Fürstentümern" wirklich dauerhaft auflösen? Kann sich Offenheit und Vertrauen aufbauen, wo das "mauern" zur zweiten Natur geworden ist? Mit diesen Fragen haben wir im 20. Workshop befasst.

Dr. Andreas Reimann, Geschäftsführer der Roth Composite Machinery GmbH, berichtete mit zwei seiner Projektleiter, Yvonne Pfeiffer und Erik Schmidt, wie nach dem offiziellen Zusammenfügen zweier Unternehmen die Art der Zusammenarbeit erst zur Belastungsprobe und dann zum Anstoß für Veränderungen wurde.

Zitat Yvonne Pfeiffer und Erik Schmidt (Roth Composite Machinery GmbH):

"Einer der wichtigsten Erfolgsfaktoren für unser World Café war, mit den Ängsten der Beteiligten umzugehen."

Yvonne Pfeiffer und Erik Schmidt

Angeregt - auch durch den kollegialen Dialog im Arbeitskreis Changemanagement - wagte sich das Unternehmen daran, die Mitarbeiter in ein "World-Café" einzuladen, um so gemeinsam eine neue Arbeitsphilosophie zu erarbeiten. Da gab es manch überraschende Erkenntnis – und dann viel umzusetzen.

Der 20. Workshop gab die Gelegenheit, dieses Praxisbeispiel näher kennen zu lernen, gemeinsam mit anderen Unternehmensvertretern die Erfolgsfaktoren und Fallstricke zu analysieren und außerdem das Format "World-Café" anhand des Themas „Erfolgsfaktoren für die Kultur im Arbeitskreis Changemanagement“ selbst live erprobt.

Zitat Lydia Deis (b + m surface systems):

"Offenheit, Respekt und die hohe Akzeptanz unterschiedlicher Erfahrungen tragen zum Gelingen dieses Workshops bei."

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