Improvisationstheater meets Change am 07.02.2019 im Workshopraum des VDMA: Out of the Box - aktiv und innovativ Neues denken

VDMA - Nora Lauterbach

Gelingt es Ihnen, Neues zu denken? Und wenn ja - wie gelingt Ihnen das - zuverlässig? Schaffen Sie es, sich und Ihr Tun immer wieder neu zu erfinden? Diese Fragen beschäftigen heute viele Unternehmen, denen klar ist: "Wir müssen mehr als bisher "Out of the Box" denken, um uns heute auf zukünftige Entwicklungen vorzubereiten".

Etliche Workshoprunden mit intensiven Diskussionen

Wirklich innovative Lösungen liegen meist abseits des Bekannten - und wenn Sie sich nicht auch auf "Abseitiges" einstellen, kann jederzeit ein (bisher völlig unbekannter) Wettbewerber quasi das Feld von hinten aufrollen.

Doch es ist nicht so einfach Neues zu denken - das weiß jeder, der es versucht hat. Dabei wird deutlich, dass unser Denken ganz schnell wieder die allzu gewohnten Bahnen sucht. Die ersehnten neuen Ideen sind am Ende nicht so originell, wie erhofft.

Letztendlich verlangt jede auch noch so kleine Veränderung, sich von bisherigen Abläufen zu trennen und sich auf Neues einzulassen. Da geht es noch nicht um Kreativität, sondern "nur" um grundsätzliche Offenheit. Doch die Praxis zeigt: Allein dies ist oft schon eine Herausforderung.

Damit das "Out-of-the-Box-denken-und-handeln" gelingt wird Vieles benötigt. Zum Beispiel Methodenwissen und psychologisches Know-how, um eine innovationsfreudige Atmosphäre sowie Offenheit und aktives Engagement zu erzeugen. Dafür wurden in diesem Workshop wesentliche Bausteine vermittelt.

Wir müssen mehr als bisher "Out oft he Box" denken, um uns heute auf zukünftige Entwicklungen vorzubereiten

Carola Feller und Jens Clausen in Action

Carola Feller und Jens Clausen, die diesen Workshop durchführten, arbeiten dabei mit dem völlig neuen (!) und durchaus ungewöhnlichen Konzept des Impro-Change, in dem sie Methoden des Improvisationstheaters ("Impro") mit dem Wissen über psychologische Mechanismen verbinden (mehr dazu: siehe impro-change.de, hier finden Sie auch einen Cartoon der das Anliegen erklärt).

Und gerade in Veränderungsprozessen besteht ja die große Veränderung darin, sich auf Neues einzulassen.

Im Fokus standen dabei folgende Fragen:

  • Wie gelingt es aus passiven Teilnehmern aktive Beteiligte zu machen?
  • Wie können überhaupt ungewöhnliche und innovative Ideen entstehen?
  • Wie gelingt es eine "Ja-Haltung" zu erzeugen – und das automatische "Abblocken" zu überwinden?
  • Wie können wir immer wieder neue Wege/Lösungen/Ideen finden – auch wenn das Umfeld stress- und druckvoll ist?
  • Wie lassen sich die Workshop-Erfahrungen in die eigene Praxis übertragen und wie sehen konkrete Maßnahmen aus, die innovations- und Changefördernd wirken?

Viel Spaß im Workshop

Wir haben an diesem Tag die gewohnten Erfahrungsaustausch-Pfade verlassen und die Teilnehmer eingeladen, mit uns zu improvisieren – das heißt: selbst aktiv zu werden und anhand der eigenen praktischen Erfahrung die psychologische Mechanismen besser zu verstehen, die Neues Denken möglich machen – oder aber verhindern.

Auch im Jahr 2020 soll es wieder Impro-Change im Landesverband Mitte geben.

Downloads